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Ich versenge euch noch

Von mir schrieben die Leute, sie hätten mir eine solche Kraft und Glut der Empfindung, wie ich sie im dritten Akte bei der Schilderung und Anklage meiner Vergewaltigung entwickelt hätte, nicht zugetraut. Wartet nur ab, liebe Leute, ich kann noch ganz was anderes! Ich werde mir nämlich meines Feuers und meiner Leidenschaft bewußt. Nehmt euch in acht, ich versenge euch noch.
Helene Scharfenstein: Aus dem Tagebuche einer deutschen Schauspielerin. Stuttgart, 1912.

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