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Kategorie: Friedhof

Das Kind schläft nur

Mosaik. Im Würtembergischen zeigen sich große Schwierigkeiten bei der angeordneten Todtenschau. In mehren Dörfern ist das Geschäft dem Tischler anvertraut, weil er den Sarg doch zu machen habe. Die Wundärzte wollen’s nicht übernehmen, weil Ihnen der Lohn zu schlecht und die Arbeit zu »wischt« (wüst) ist. In einem Städtchen kam…

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A queer custom

How the People of Munich Prevent Premature Burials. The cemetery at Munich, says a correspondent, always has attractions to the visitor, on account of the peculiarity of funerals and the exposure of the bodies of the dead for three days before burial. The law requires the body of every one…

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Sturz, Nässe und Schrecken

In Eisenberg, im Altenburgischen, wurde am 1. Dez. Abends 9 Uhr ein Schuhmachermeister mit Laternen begraben. Auf dem Friedhofe wollte einer von den Trägern, ebenfalls Schuhmachermeister, das über dem Grabe liegende Fleckholz, auf dem der Sarg zum Einsenken stand, zurecht legen. Als er sich aber bückte, gleitete er auf dem…

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Wie christlich!

Der Pfarrer zu Feldbach verweigerte, wie die Grazer »T.-Post« erzählt, vor einigen Tagen einem neugeborenen und getauften Kinde, welches bald nach der Taufe starb, ein christliches Begräbniß darum, weil das arme Kind eine uneheliche Mutter hatte. (Wie christlich!) Süddeutscher Telegraph Nr. 223. München. Donnerstag, den 21. September 1871.

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Akten für die Ewigkeit

Vor einigen Tagen ist dahier ein Rechtsanwalt begraben worden. In dem Augenblicke, als die Geistlichkeit das offene Grab verließ, warf ein Mann einen Bund Akten mit lauten Verwünschungen in dasselbe, indem er unter anderem sagte: »Hier hast Du den Akt in die Ewigkeit mit, der mein Vermögen verschlungen hat.« Dieser…

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Cadaver ist Cadaver

Vom Münchner Begräbnißwesen Rücksichtsloser, aller Menschlichkeit hohnsprechender und unchristlicher wird kaum irgend in einer Stadt das Begräbnißwesen oder die Leichenbestattung gehandhabt als in München. Der Tod eines Familienmitgliedes wird für die Hinterbliebenen neben der Trauer auch noch zum Schrecken, denn er bedeutet für sie eine immense, wirthschaftliche Schädigung. Kirche, Magistrat…

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Die Altbayern an den Gräbern ihrer Lieben

Altbayrische Cultur-Skizzen Der katholische Altbayer vom Land will keine »prunklose Beerdigung.« Der Glaube und die Ehre sind’s, die auch das Leichenbegängniß noch widerspiegelt; der Glaube an ein Helfenkönnen und Wiederfinden, die Familienehre, die einen Zuwachs erhält, wenn man dem Verstorbenen nachrühmen kann: »Er hat eine schöne Leiche gehabt.« Zur »schönen…

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Polizeyliche Verordnungen

Der Besuch des Leichenackers ist Kindern ohne Aufsicht, sowie Kindsmägden, welche Kinder mit sich tragen oder führen, verboten. v. 8. Aug. 1834. Tabakrauchen. Verbot desselben. Das Tabakrauchen ist verboten: auf offener Straße in der Stadt und auf hölzernen Brücken, in Ställen, Speichern, Scheunen und Werkstätten, wo in leicht brennbaren Stoffen…

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