Kein Grab ist stumm

 

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Münchener Conversations-Blatt (1833)

Die Unterzeichneten erfüllen hiemit die ungemein schmerzliche Pflicht, ihre theuern Verwandten und Freunde zu benachrichtigen, daß

Jakob Klar,

zweiter rechtskundiger Bürgermeister der kgl. Haupt- und Residenzstadt München, Oberst und Kommandant des Landwehr-Regiments, Abgeordneter zur zweiten Kammer der Ständeversammlung, den 12. Mai um zwei Uhr Nachmittags in seinem fünfzigsten Lebensjahre, gestärkt durch den glaubensvollen Empfang der heiligen Sterbsakramente von Gott in das bessere Jenseits abgerufen wurde.

Ueberzeugt von dem edelmüthigen Antheile an unserm gerechten Schmerze erlauben wir uns die Bemerkung, daß es ja des Wortes nicht bedarf, uns denselben zu bezeugen, empfehlen den Entschlaffenen dem frommen Andenken und uns fernerem Wohlwollen.

München den 12. Mai 1833.

Maria Anna Klar, Mutter.
Joseph Klar,
Sophie Klar,
Adalbert Klar, Kinder.
Therese Köber, Kassierswittwe, Schwester.
Joh. Bapt. v. Hepp, Zahlmeister der k. Amortisations-Kassa, Schwager, und sämmtliche Verwandte.

Die Beerdigung ist vom Hause aus, Rindermarkt Nro. 17., Mittwoch den 15. Mai um 6 Uhr Abends. Der Gottesdienst Freitag den 17. Mai um 10 Uhr Vormittags bei St. Peter.

Münchener Conversations-Blatt Nr. 135. München. Mittwoch, den 15. Mai 1833

 

 

 

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ISSN 2367 - 3907

© Reiner Kaltenegger. 2007 - 2017.