Kein Grab ist stumm

 

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Allgemeine Zeitung (1823)

Todes-Anzeige.

Durchdrungen von dem tiefsten Schmerze sehen wir uns in dem so traurigen Falle, unsern theuern Verwandten, verehrten Freunden und Bekannten das Hinscheiden unseres herzlich geliebten Gatten und Vaters, des königl. baierischen Kämmerers, wirklichen geheimen Staatsraths

Friedrich Ignaz Freiherr v. Gruben,
Großkreuz des Civil-Verdienstordens der baier. Krone und des großherzogl. hessischen Hausordens,

anzuzeigen. Er endigte heute Morgens halb 2 Uhr mit ruhiger Ergebung in den göttlichen Willen, und gestärkt mit den heiligen Sterbsakramenten, an einer Lungenlähmung im 61sten Lebensjahre.

Wer nur immer den edeln Mann kannte, der mir seltener Hingebung für das Glük feiner Familie und seinen Beruf als Staatsdiener wirkte, kan dessen Andenken nur schmerzliche Thränen der Erinnerung weihen.

Indem wir uns den ferneren freundschaftlichen Gesinnungen herzlich empfehlen, verbitten wir uns, von gütiger Theilnahme überzeugt, jede Beileidsversicherung.

München, den 30. Aug. 1823.

Katharina Freifrau v. Gruben, geborne Freiin v. Deel.
Franz Freiherr v. Gruben, k. b. Kämmerer.
Auguste Freiin v. Gruben, Stiftsdame zu Geseke in Westphalen.
Mathilde Freiin v. Gruben.
Bertha Freiin v. Gruben.
Karl Freiherr v. Gruben.

Allgemeine Zeitung Nro. 248. Freitag, 5. September 1823.

 

 

 

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ISSN 2367 - 3907

© Reiner Kaltenegger. 2007 - 2017.