Kein Grab ist stumm

 

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Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München (1983)

Kaulbach Wilhelm, von, 1805 (Arolsen/Hessen-Nassau) - 1878, Historienmaler und Akademieprofessor; dieser Schüler von Cornelius steht seinem Meister inhaltlich (symbolistische Programmalerei) und K. von Piloty koloristisch nach; manchmal ist K. unselbständig (Illustrationen zu Reineke Fuchs) und mit verletzender Ironie (ehemalige Fresken der Alten Pinakothek in München: Peter Arbues); seit 1849 war er Vorstand der Münchner Akademie.

Hauptwerke: in München: Apollo unter den Musen (im ehemaligen Odeon), Amor und Psyche (im ehemaligen Herzog-Max-Palais), Zyklen zu Klopstock, Wieland, Goethe (Residenz), Außenfresken der ehemaligen Neuen Pinakothek (Entwicklung der neueren Kunst), Zerstörung Jerusalems (Ölgemälde in der Bayerischen Staatsgemäldesammlung), Seeschlacht bei Salamis (Maximilianeum, Karton in Berlin, Skizze in Stuttgart); in Berlin: Fresken im Treppenhaus des Neuen Museums, Turmbau zu Babel, Blüte Griechenlands, Zerstörung Jerusalems, Hunnenschlacht, Kreuzzüge, Reformation, viele Einzelgestalten, Tierfries; in Nürnberg: Otto III. an der Leiche Karls des Großen (Germanisches Museum); von ihm stammen auch Illustrationen zu verschiedenen Dichtern (namentlich Goethe) und zu einem Totentanz (frivol!); K. ist einer der bedeutendsten Historienmaler des 19. Jahrhunderts.

© Dr. Max Joseph Hufnagel: Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München. Zeke Verlag; 4. Auflage. Würzburg, 1983.

 

 

 

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ISSN 2367 - 3907

© Reiner Kaltenegger. 2007 - 2017.