Kein Grab ist stumm

 

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Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München (1983)

Geiss Johann Franz Ernest, 1810 (Haßlberg, Gemeinde Ruhpolding) - 1875, Historiker, Benefiziat und Königlicher Geistlicher Rat; G. studierte in München und Freising, wurde 1835 Priester und wirkte in München als Seelsorger, im Cholera-Jahr 1837 hat er sich nachweislich mit aller Hingebung und unermüdetem Eifer seinem Beruf gewidmet; schon von Beginn seiner beruflichen Laufbahn befaßte er sich mit historischen Forschungen, er hat viele Schriften hinterlassen, die zum Großteil im »Oberbayerisches Archiv« erschienen sind; der Historische Verein von Oberbayern verwahrt unter dem Bestand »Geißiana« seinen gesamten Materialien-Nachlaß.

Hauptwerke: Geschichte der Pfarrei Trostberg, Regesten ungedruckter Urkunden zur bayerischen Orts-, Familien- und Landesgeschichte, Geschichte des Klosters Frauenchiemsee, Beiträge zur Geschichte der westphälischen Gerichte in Bayern, Geschichte des Klosters Höglwörth, Die Reihenfolge der Pfarrer und Ortsvorstände Münchens, Die Reihenfolge der Gerichts- und Verwaltungsbeamten Altbayerns nach ihrem urkundlichen Vorkommen vom XIII. Jahrhundert bis zum Jahr 1803, Geschichte der Stadtpfarrei St. Peter in München; Gs. Reihenfolgen werden auch heute noch, wenn auch mit gewissen Vorbehalten, herangezogen.

© Dr. Max Joseph Hufnagel: Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München. Zeke Verlag; 4. Auflage. Würzburg, 1983.

 

 

 

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ISSN 2367 - 3907

© Reiner Kaltenegger. 2007 - 2017.