Kein Grab ist stumm

 

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Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München (1983)

Mannert Konrad, 1756 (Altendorf bei Nürnberg) - 1834, Historiker, Geograph und Universitätsprofessor; nach Studien in seiner Heimatstadt wurde M. 1786 Lehrer und Bibliothekar am Gymnasium zu St. Ägidien in Nürnberg und 1796 Professor der Geschichte und der abendländischen Sprachen an der Universität Altdorf; 1805 kam er mit derselben Stellung nach Würzburg, 1807 nach Landshut und schließlich 1826 nach München; er hat viele historische Arbeiten verfaßt, die sich besonders durch gründliches Quellenstudium auszeichnen.

Hauptwerke: Kompendium der deutschen Reichsgeschichte, Älteste Geschichte Bojariens, Kaiser Ludwig IV., Geschichte Bayerns (4 Bde.), Geschichte der alten Deutschen, besonders der Franken (2 Bde.); von seinen geographischen Arbeiten ist die mit Ukert herausgegebene Geographie der Griechen und Römer (10 Bde.) bedeutsam; M. besorgte auch eine Ausgabe der Tabula Peutingeriana; seinen »Charakter als Geschichtsschreiber bezeichnet ein tief eingewurzelter Skeptizismus und eine kalte, etwas nüchterne Anschauung, er ist Feind aller Hypothesen, aber der gründlichste Kenner des Beweisbaren und aller Beweismittel, die höchsten Verdienste hat er um die ältere Geographie«.

© Dr. Max Joseph Hufnagel: Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München. Zeke Verlag; 4. Auflage. Würzburg, 1983.

 

 

 

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ISSN 2367 - 3907

© Reiner Kaltenegger. 2007 - 2017.