Kein Grab ist stumm

 

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Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München (1983)

Imhof Maximus (Taufname Johann), Dr. phil., von, 1758 (Reisbach/Ndb.) - 1817, katholischer Priester, Physiker und Professor; er trat 1780 bei den Augustiner-Eremiten in München ein, wo er Lektor für Philosophie, Mathematik und Physik und Professor der Theologie wurde, außerdem war I. seit 1790 am Münchner Lyzeum Mathematik- und Physik-Professor und Mitglied der BAkdW; nach Austritt aus dem Orden (mit päpstlicher Genehmigung) war er Bibliothekar an der kurfürstlichen Hofbibliothek und Kanoniker bei U. L. Frauen; später hat er als Direktor der physikalischen Klasse der BAkdW deren Sammlungen verwaltet.

Hauptwerke: Positiones logicae-metaphysicae et mathematicae, Theoria electricitatis, Grundriß der öffentlichen Vorlesungen über Experimental-Naturlehre (2 Bde.), Institutiones physicae, Anfangsgründe der Chemie, Über das Schießen gegen heranziehende Donner und Hagelwetter, Theoretisch-praktische Anweisung zur Anlegung und Erhaltung zweckmäßiger Blitzableiter; Is. Verdienste bestehen in der Verbesserung und Verbreitung des Blitzableiters, in der Zugänglichmachung der Naturkunde für die unteren Volksschichten und in der Eingliederung der in der Säkularisation erworbenen naturwissenschaftlichen Bücher in die Bayerische Staatsbibliothek.

© Dr. Max Joseph Hufnagel: Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München. Zeke Verlag; 4. Auflage. Würzburg, 1983.

 

 

 

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ISSN 2367 - 3907

© Reiner Kaltenegger. 2007 - 2017.