Kein Grab ist stumm

 

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Münchner-Tagespost (1837)

Das Begräbnis des verstorbenen Bürgermeisters Hrn. v. Teng, das vorgestern Nachmittag stattfand, war sehr feyerlich. 66 Fackeln eröffneten den Leichenzug; dann folgten die Waisenkinder, die Schuljugend, die barmherzigen Schwestern, die PP. Franziskaner, die Pfarrgeistlichen. Die Leiche wurde ferner begleitet von den Magistratsräthen, den Bevollmächtigten der Stadt, vieler kön. Beamten, dem Bürger Offizier-Corps und einer Menge von Bürgern und Leuten aller Stände, obgleich die Witterung regnerisch war. Ein Beweis, daß der Verstorbene die allgemeine Liebe und Achtung, durch seine biedere, unpartheiische Amtsführung, sich erworben hat. Die Rede welche am Grabe der geistl. Rath und Pfarrer von St. Peter hielt, war eben so gehaltvoll als das Gemüth durchdringend.

Münchner-Tagespost. No. 5. Dienstag den 12. Dezember 1837.

 

 

 

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ISSN 2367 - 3907

© Reiner Kaltenegger. 2007 - 2017.