Kein Grab ist stumm

 

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Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München (1983)

Schrenk Sebastian, von, Freiherr, 1774 (Hillstett bei Neunburg vorm Wald) - 1848; bayerischer Kultus- und Justizminister; er entstammt einem alten Münchner Patriziergeschlecht, das schon 1279 sich im Innern Rat der Stadt nachweisen läßt; nach juristischem Studium zu Ingolstadt wurde Sch, 1796 Regierungsrat an der adeligen Bank in Straubing, 1798 Pfleger in Wetterfeld bei Cham, 1807 königlicher Landrichter in Kemnath, 1808 Hofgerichtsrat in Straubing, 1808 Appellations- bzw. 1811 Oberappellationsgerichtsrat in München; seit 1819 war Sch. Mitglied der II. Kammer des bayerischen Landtags und deren I. Präsident bis 1837, 1820 wurde er Ministerialrat im Justizministerium, 1827 Präsident des Appellationsgerichts für den Regenkreis in Amberg und von 1832 bis 1846 war Sch. Staatsminister der Justiz; als Leiter des Ministeriums des Innern für kirchliche Angelegenheiten (seit 1846) war Sch. erster bayerischer Kultusminister.

© Dr. Max Joseph Hufnagel: Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München. Zeke Verlag; 4. Auflage. Würzburg, 1983.

 

 

 

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ISSN 2367 - 3907

© Reiner Kaltenegger. 2007 - 2017.