Kein Grab ist stumm

 

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Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München (1983)

Hess Heinrich Maria, von, 1798 (Düsseldorf) - 1863, Historien- und Freskenmaler, Akademieprofessor und Direktor der königlichen Glasmalerei sowie der vereinigten Sammlungen; Sohn des kurpfälzischen Hofkupferstechers Karl von H., studierte er an der Kunstakademie in München, bereiste mit königlichem Stipendium 1821 Italien, wo er im Verkehr mit den Nazarenern vier Jahre verweilte, und erhielt 1826 durch P. von Cornelius eine Professur für Malerei in München; im Auftrag Ludwigs I. schuf H. Kartons für Glasgemälde im Regensburger Dom und Fresken für die Münchner Allerheiligen-Hofkirche, 1838 malte er das Refektorium des Benediktinerstifts St. Bonifaz in München aus; viele Ölgemälde, z. B. die Madonna in der Staatlichen Gemäldesammlung, behandeln religiöse Motive; seine Werke zeichnen sich durch meisterhafte Komposition und reiche, leuchtende Farbengebung aus; H. verdankt die Münchner Kunstakademie in bezug auf Maltechnik und Farbenstudium einen großen Teil ihres Weltrufs; als Leiter der königlichen Glasmalerei war H. wegweisend.

© Dr. Max Joseph Hufnagel: Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München. Zeke Verlag; 4. Auflage. Würzburg, 1983.

 

 

 

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ISSN 2367 - 3907

© Reiner Kaltenegger. 2007 - 2017.