Kein Grab ist stumm

 

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Allgemeines Künstler-Lexikon (1872)

Julius Adam, Maler und Lithograph, der vierte Sohn des Albrecht, geb. zu München 1821, Schüler seines Vaters. Er wendete sich bald ganz der Lithographie zu und gründete zu München eine lithograph. Anstalt, aus der viele gute Bll. hervorgegangen. Landschaften mit Figuren und Thieren in Aquarell kommen nur aus seiner früheren Zeit vor. Neuerdings Photograph. Als solcher hat er sich gleich Albert bemüht, die Photographie auf Metallplatten zum künstlichen Schnelldruck unter die Presse zu bringen und trat daher als Leiter des neuen Verfahrens in die Albert'sche Kunstdruckerei ein.

a) Von ihm nach eigener Zeichnung:
1) Studium von Eseln, radirt. schm. qu. Fol.
2) Hundekopf, lith. 4.
3) Ein Reiter lässt aus einem Barren sein Pferd trinken. Mit der Feder auf Stein gez. 1840. kl. qu. 8. Seiten.
4-8) Reiter u. Reitpferde. 5 Bll. lith. qu. Fol.

b) Von ihm nach Anderen lithographirt:
1) Pferde mit Jungen an einem Brunnen. Nach dem Gemälde von A. Adam bei H. Max v. Herding in München (Für den Mannheimer Kunstverein 1841). roy. qu. Fol.
2) Studien von Pferden verschiedener Race und Abkunft. Nach der Natur gez. von A. Adam. 2 Hefte à 4 Bll. Stuttgart 1841. roy. qu. Fol.
3) s. Benno Adam. c. Nr. 5.
4) s. Emil Adam. Nr. 1.

J. Meyer.

J. Meyer: Allgemeines Künstler-Lexikon. Leipzig, 1872.

 

 

 

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ISSN 2367 - 3907

© Reiner Kaltenegger. 2007 - 2017.