Kein Grab ist stumm

 

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Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München (1983)

Müller Arthur, 1830 (Breslau) - 1873, Dichter und Schriftsteller; er trat nach seinen Studien in Breslau als Schauspieler auf, ging aber dann nach Süddeutschland, wo er teils in München, teils als Sommerfrischler im Gebirge und auf Frauenchiemsee, teils auch in Wien als »Theaterdichter« lebte; M. hatte sich als Lyriker und Novellist bekannt gemacht, besonders aber durch seine Dramen, die Beweglichkeit, Frische und Volkstümlichkeit nebst einer gewissen Derbheit auszeichnen; seine Tragödien waren weniger glücklich, im Lustspiel zeigte M. eine Vorliebe für grelle Lichter und scharfe Konturen; er endete durch Selbstmord.

Hauptwerke: Geächtet, Kaiserglocke zu Speyer, Das Haberfeldtreiben, Johannisfeuer, Auf der Gant; M. besaß ungewöhnliche Talente, die jedoch nicht zur vollen Entwicklung reiften.

© Dr. Max Joseph Hufnagel: Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München. Zeke Verlag; 4. Auflage. Würzburg, 1983.

 

 

 

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ISSN 2367 - 3907

© Reiner Kaltenegger. 2007 - 2017.