Kein Grab ist stumm

 

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Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München (1983)

Siber Thaddäus, Dr. phil., 1774 (Schrobenhausen/Obb.) - 1854, Mathematiker, Physiker, Geistlicher Rat und Universitätsprofessor; S. war zunächst Benediktiner im Kloster Scheyern und wurde nach kurzer Beschäftigung in der Seelsorge und im Gymnasium zu Ingolstadt 1801 Professor der Physik und Mathematik am Lyzeum in Freising, später in Passau, bis er 1810 Professor der Chemie, Physik und Mathematik am Lyzeum in München wurde; als die Universität 1826 nach München verlegt wurde, erhielt er eine Professur der Physik; seine reiche Forschungstätigkeit läßt sich am besten aus seinen Veröffentlichungen erkennen.

Hauptwerke: Anfangsgründe der Physik und angewandten Mathematik, Anfangsgründe der Algebra, Geometrie und Trigonometrie, Anfangsgründe der höheren Mathematik, Grundlinien der Experimentalphysik; auf den meisten seiner Kompendien fußen die im 19. Jahrhundert erschienenen Schulbücher für Mathematik, Physik und Chemie; S. machte auch viele Beobachtungen meteorologischer Natur, die in Kastners Archiv für Chemie und Meteorologie und im Gelehrtenanzeiger der Münchner Akademie veröffentlicht sind.

© Dr. Max Joseph Hufnagel: Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München. Zeke Verlag; 4. Auflage. Würzburg, 1983.

 

 

 

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ISSN 2367 - 3907

© Reiner Kaltenegger. 2007 - 2017.