Kein Grab ist stumm

 

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Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München (1983)

Seitz Rudolf, von, 1842 (München) - 1910, Genremaler, Akademieprofessor und Konservator; er war Schüler seines Vaters Franz von S. und der Münchner Akademie, vor allem bei K. von Piloty; zusammen mit Gabriel von Seidl gründete S. ein Atelier für Innendekoration, er war auch Seidls Mitarbeiter bei der Innengestaltung des Bayerischen Nationalmuseums, seit 1883 war S. Konservator am Bayerischen Nationalmuseum, seit 1888 Akademieprofessor, seit 1900 geadelt.

Hauptwerke: vier mythologische Deckengemälde im nordwestlichen Eckpavillon der Münchner Residenz, Kartons zu den Glasfenstem im Sitzungssaal des neuen Münchner Rathauses, Apsisgemälde der St.-Anna-Pfarrkirche in München (Hauptwerk); Altarbilder in der Kirche des neuen Hl.-Geist-Spitals und in der Kapelle der Chirurgischen Klinik an der Nußbaumstraße, Fassadenmalereien am Deutschen Haus am Karlsplatz und am Marienplatz (hl. Onuphrius), Fresken im Rathaus zu Landshut a. d. Isar, allegorische Gemälde im Rathaussaal von Nürnberg und vier Kaiserbilder im Kaiserzimmer der Nürnberger Burg; Ss. Wirken zur Hebung des Kunstgewerbes in München war von ausschlaggebender Bedeutung.

© Dr. Max Joseph Hufnagel: Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München. Zeke Verlag; 4. Auflage. Würzburg, 1983.

 

 

 

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ISSN 2367 - 3907

© Reiner Kaltenegger. 2007 - 2017.