Kein Grab ist stumm

 

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Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München (1983)

Aurbacher Ludwig, 1784 (Türkheim/Schwaben) - 1847, Volksschriftsteller und Rhetorikprofessor; er war zuerst Benediktinernovize in Ottobeuren und Wiblingen, trat aber wegen Krankheit und Berufszweifel in den Lehrberuf über; 1809 war er Professor für Deutsch am Kadettenkorps in München; daneben betätigte er sich als Volksschriftsteller ersten Rangs, im Zusammenhang mit der Spätromantik hat er alte Schwänke, Fabeln und geistliche Lieder erneuert; abgesehen von unbedeutenden dramatischen Versuchen verfaßte A. als Hauptwerk sein »Volksbüchlein«, selbständige Erzählungen und pädagogische Schriften; gemütsinnig, humorvoll und dabei doch wieder von tiefem sittlichen Ernst beseelt sind seine Schriften, hervorragenden kulturgeschichtlichen Wert besitzt seine Autobiographie.

Hauptwerke: Volksbüchlein, Blätter für Erziehung und Unterricht, Historie von den Laienbürgern, Geschichte des ewigen Juden, Anthologie katholischer deutscher Gesänge.

© Dr. Max Joseph Hufnagel: Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München. Zeke Verlag; 4. Auflage. Würzburg, 1983.

 

 

 

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ISSN 2367 - 3907

© Reiner Kaltenegger. 2007 - 2017.