Kein Grab ist stumm

 

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Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München (1983)

Trautmann Franz, Dr. phil. h. c., 1815 (München) – 1887, Hofrat, Dichter und Schriftsteller; er studierte in seiner Vaterstadt und begann beim dortigen Stadtgericht die juristische Laufbahn, widmete sich aber später ganz der literarischen Betätigung; T. begründete seinen literarischen Ruf vor allem durch seinen »Eppelein von Gailingen« und die »Abenteuer des Herzogs Christoph von Bayern«; ihnen folgten viele Erzählungen, deren Stoffe meist der älteren Geschichte Bayerns, insbesondere Münchens, entnommen sind; sie tragen alle eine antiquierte mittelalterliche Färbung und sind gern in einem derb treuherzigen Chronikstil gehalten; in dem Roman »Die Glocken von St. Alban« usw. bewegt sich T. auf rheinischem Gebiet; er veröffentlichte auch mehrere Bände lyrischer Dichtungen, einige Dramen das Werk »Kunst und Kunstgewerbe, vom frühesten Mittelalter bis Ende des 18. Jh.« und eine Schwanthaler-Biographie »Schwanthalers Reliquien«.

© Dr. Max Joseph Hufnagel: Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München. Zeke Verlag; 4. Auflage. Würzburg, 1983.

 

 

 

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ISSN 2367 - 3907

© Reiner Kaltenegger. 2007 - 2017.