Kein Grab ist stumm

 

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Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München (1983)

Oldach Julius, 1804 (Hamburg) – 1830, Historienmaler; O. erhielt den ersten Unterricht in der Historienmalerei bei Christoph Suhr in seiner Heimatstadt, studierte gleichzeitig mit J. C. Thäter und E. Rietschel auf der Dresdner Akademie und ging dann nach München zu P. von Cornelius, dess besondere Zufriedenheit er durch die Komposition aus dem Nibelungenlied erwarb, erlag aber schon, eben im Begriff eine Reise nach Italien anzutreten, 26jährig einer Lungenentzündung in München; O. malte neben streng historischen Stoffen auch Porträts, Tierstücke und Genreszenen; sein letztes Werk: Heimkehr von Hermann und Dorothea; die meisten Werke befinden sich in der Hamburger Kunsthalle; außer seiner malerischen besaß er auch eine dichterische Begabung, womit er seine ganz an N. Lenau erinnernde Schwermut in vollendeter Form zum Ausdruck brachte; leider sind Os. Gedichte, da nicht gedruckt, verschollen.

© Dr. Max Joseph Hufnagel: Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München. Zeke Verlag; 4. Auflage. Würzburg, 1983.

 

 

 

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ISSN 2367 - 3907

© Reiner Kaltenegger. 2007 - 2017.