Kein Grab ist stumm

 

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Franz Xaver Krenkl - Der Rennmeister der Münchener Oktoberfestrennen 1780-1860 (1964)

Franz Xaver Krenkls Leben

Das Jahr 1780 wird in der Geschichte der niederbayerischen Stadt Landshut besonders vermerkt. Nicht deshalb, weil in diesem Jahr einem Landshuter Kleinbürger das vierte von siebzehn Kindern geboren wurde, das in der St-Martin-Kirche auf den Namen Franz Xaver getauft wurde; davon nahm man damals wahrhaftig keine Notiz. Aber die Tatsache, daß in eben dem genannten Jahr Landshut wieder Residenzstadt wurde, zwar nicht eines regierenden Fürsten, so doch eines Mitglieds des kurfürstlichen Hauses, war für die Stadt der einstigen »Reichen Herzoge« immerhin ein Ereignis, das die Handwerker und die Honoratioren gleichermaßen aufhorchen ließ.

Kurfürst Karl Theodor (1), welcher das ihm durch Erbschaft zugefallene bayerische Kurfürstentum so wenig liebte, wie er von der altbayerischen Bevölkerung geliebt wurde, hatte den ihm verwandten Herzog Wilhelm von Birkenfeld-Gelnhausen, auch einen Wittelsbacher, der nicht gerade mit Geldmitteln reich gesegnet war, zu sich nach München geholt. Aber bald erkannte er, daß es vorteilhafter wäre, ihn fern seiner eigenen Residenzstadt zu wissen. So wies der Kurfürst ihm die Landshuter Stadtresidenz an der »Altstadt« zur Wohnung an, die der kurfürstliche Hofbaudirektor Karl v. Lespilliez (2) im Zeitgeschmack teilweise umbaute.

Neben dieser Bautätigkeit entfaltete die herzogliche Familie ein für Landshuter Verhältnisse sehr bewegtes gesellschaftliches Leben, an dem die umliegenden Hofmarkherren regen Anteil nahmen.

Da gab es viel zu schauen, wenn über das Kopfsteinpflaster der Landshuter Altstadt die Karossen des Herzogs holperten, wenn Besuche anderer Fürstlichkeiten vor dem Portal hielten. Und während die Bürgerfrauen die Toiletten bewunderten und kritisierten, werden die Männer und vorzüglich die Buben staunend die prächtigen Pferde beschaut haben, die sich sehr von den Bauernpferden der Lastfuhrwerke und der Taxis-Post, die das kaiserliche Privileg besaß, unterschieden.

Unter diesen Jungen war sicherlich auch der Franz Xaver, der am 15. November 1780 im Haus Altstadt Nr. 107 dem Kleinuhrmacher Xaver Krenkl geboren wurde.

Soll man einem Kleinuhrmachermeisters-Sohn mehr als 180 Jahre nach seiner Geburt noch eine Biographie widmen? Er ist ein ganz alltäglicher Mensch gewesen, hatte keinen außergewöhnlichen Lebenslauf, denn dieses Kind, das acht Jahrzehnte leben sollte, hat nicht hohe Ehrenstellungen angestrebt. Er hat sich als tüchtiger Geschäftsmann durchs Leben geschlagen, ist zu Wohlstand und bürgerlicher Achtung gelangt, wie viele seinesgleichen. Und doch, der Krenkl ist noch heute in aller Mund; man hat ihm an seinem Geburtshaus in Landshut eine Gedenktafel angebracht:

»In diesem Hause wurde Franz Xaver Krenkl, / der Rennmeister der / Münchener Oktoberfest- / rennen 1780 geboren.«

Noch jetzt kursieren viele Anekdoten von und über ihn, nicht weil sie ungewöhnliche Geistesgaben verraten, sondern weil ihnen gesunder Mutterwitz innewohnt, weil sie die beim Deutschen so seltene Zivilcourage bekunden und weil er das Herz am rechten Fleck hatte und mit gleicher Begeisterung sich den Armen wie auch dem Pferdesport widmete.

Das eine war ihm wohl angeboren als Erbstück seines Vaters, das andere aber hat sicherlich sein waches Auge ausgelöst, wenn er aus seinem Fenster hinausblickte in die bewegte Altstadt, wo sich Fuhrwerk an Fuhrwerk reihte und dazwischen die eleganten Kaleschen des Adels und des Herzogs drängten.

Man geht in die Irre, wenn man die Krenkl als alteingesessene Landshuter ansprechen würde. Sie kommen aus der Bodensee-Gegend, aus dem kleinen Dörfchen Hattnau, Gemeinde Hege bei Wasserburg, wo sie seit 1589 nachweisbar sind. Am 1. Januar 1704 erblickt dort Balthasar Grintl (Krenkl) das Licht der Welt, erlernt das Uhrmacherhandwerk und kommt auf der Wanderschaft nach Landshut. Als er am 31. Juli 1767 das Zeitliche segnete, standen neun Kinder an seiner Bahre. Als fünftes Kind wurde ihm am 23. Januar 1751 ein Sohn geboren, der Franz Xaver genannt wurde und das väterliche Handwerk erlernte.

In der 1785 erschienenen »Beschreibung der churfürstlichen Haupt- und Residenzstadt Landshut« des Stadtprokurators Franz S. Meidinger findet sich ein Verzeichnis »von dasig lebenden Künstlern und Profeßionalisten«, unter denen »Krenkl, Burger und Hofuhrmacher, ein überaus geschickter Mann, der schon manche Probe seiner Fähigkeiten an Tage gelegt«, verzeichnet steht. Und in einer Stadtchronik Landshuts vom Jahre 1832 heißt es von ihm: »Der Adjutant der bürgerl. Kavallerie, Xaver Krenkl, war in den letzten Kriegszeiten (1806 bis 1809) für die Stadt, was die herzhaften Scheidecker im Dreißigjährigen Kriege für Landshut waren. Als Kundschafter, Ruhestifter bewies er sich bei allen Gelegenheiten als einen der herzhaftesten Männer unter den Bürgern. Darum zierte ihn erst die silberne, dann die goldene Medaille. Ihm hat auch die Stadt besonders den Monatsmarkt zu verdanken.«

Siebzehn Kinder haben seine zwei Ehefrauen dem Franz Xaver Krenkl in die Wiege gelegt, siebzehn Buben und Mädels hat dieses kleine Wohnhaus aufwachsen sehen, das erst 1799 in den Besitz des Kleinuhrmachermeisters Krenkl übergegangen ist. Der Uhrmacher war ein großer Patriot, er hätte sonst unmöglich sein sechzehntes Kind auf den Namen Napoleon taufen lassen, just ein knappes halbes Jahr nachdem der Franzosenkaiser nach erbitterten Kämpfen um den Isar-Übergang, bei denen es neben blutigen Opfern auch schwere Beschädigungen der naheliegenden Häuser gegeben hat, im April 1809 seinen Einzug in Landshut gehalten hatte. Bei der Wahl der Vornamen seiner zahlreichen anderen Nachkommenschaft, zu der auch unser Franz Xaver gehörte, war er nicht so wählerisch und hielt sich ganz an die Gewohnheiten seiner Mitbürger und an die gute alte Tradition.

Wie des jüngeren Franz Xaver Krenkl früheste Kindheit verlief, davon läßt sich kein zuverlässiger Bericht ausfindig machen. Er wird die Schule bei St. Martin besucht haben, wird dann in die Lehre gesteckt worden sein. Ältere Schriften - und deren gibt es gar manche, die meist im Jahre seines Todes erschienen sind und dann immer wieder nachgedruckt wurden - behaupten, er sei bei seinem Vater in die Lehre gekommen und habe das Uhrmacherhandwerk erlernt. Erst spät stellte es sich heraus, daß er zu einem Bäcker in die Lehre kam, und dies in seiner Vaterstadt Landshut. Als er ausgelernt hatte, ging er altem Brauch gemäß auf die Wanderschaft.

Es waren turbulente Zeiten. Die Franzosen waren im Land, erst als Feinde des bayerischen Kurfürsten; dann, unter dem Druck der politischen Verhältnisse, marschierte die bayerische Armee an der Seite der Heere Napoleons. Xaver Krenkl wird nicht weit herumgekommen sein, denn man weiß, daß auch er zum Militär ausgehoben wurde und Dienste in einem Kavallerieregiment tat.

Und auf einmal taucht er 1806 in München auf im Haus des Bäckermeisters Griener in der Neuhauser Straße Nr. 143, der schon 1803 im »Verzeichniß der sämmtlichen Hausbesitzer der Stadt«, dem ältesten Adreßbuch Münchens, als solcher erscheint.

Am 1. Januar 1806 war München die Hauptstadt des neuen Königreiches Bayern von Napoleons Gnaden geworden, keine reiche Hauptstadt, die erst seit einem Jahrzehnt aufgehört hatte, Festung zu sein. Man baute vor den noch bestehenden, aufgelassenen Stadtmauern wild und planlos; nur vor dem Karlstor, also in nächster Nähe des neuen Quartiers Krenkls, hatte man nach einheitlichen Gesichtspunkten das Rondell angelegt, das den Verkehr westwärts, vorbei am Stachusgarten (3) zur Landsberger Landstraße, die nun schon Bayerstraße hieß, lenkte. Noch plante niemand die großen Straßenzüge der Brienner- und Ludwigstraßen, und doch gingen schon im Kopf des jugendlichen Kronprinzen Ludwig (4) die Gedanken um, aus München eine Stadt zu machen, die die schönste in Deutschland werden sollte. Und Krenkl war es vorbehalten, diese gewaltige Wandlung Münchens aus mittelalterlicher Enge zu großstädtischer Weiträumigkeit wachen Auges mitzuerleben.

Es spann sich an der Neuhausergasse bald zwischen dem Bäckergesellen und der einzigen Tochter des Meisters ein zartes Liebesverhältnis an, was Krenkl aber nicht hinderte, während der Kriegsjahre ins Korps der Freiwilligen Jäger einzutreten, um seinem Bayerland zu dienen. Wieder fehlen Nachrichten, die uns über seine Waffentaten unterrichten; aber in einem in seinem Todesjahr erschienenen »Gedenkblatt an Xaver Krenkl« liest man: »Noch erinnern sich einige unserer Mitbürger des schlanken, hochgewachsenen jungen Mannes in der schmucken Uniform und dem dreieckigen Hute mit Federbusch. Wohl mögen seine Hiebe so derb geführt worden sein, wie seine Worte!«

Nicht Kriegs- und Notzeiten, nicht das hinhaltende Zögern der reichen Bäckermeisterseheleute können die jungen Menschen trennen. Folgt man wieder älteren Schriften, müßten die Hindernisse zur Verehelichung tatsächlich erst kurz vor der Hochzeit überwunden worden sein, die laut Trauungsprotokoll am 2. September 1815 in der Münchener St.-Peter-Pfarrkirche stattfand, obwohl bereits die Erlaubnis am 19. Januar 1809 erholt worden war. In dem schon genannten »Gedenkblatt« heißt es: »Sie versuchten zuerst ihr Glück in der Wirthschaft zum Neugarten (Neusigl).«

Das scheint richtig zu sein, da eine alte handgeschriebene Oktoberfest-Chronik, die gewissenhaft alle Sieger der Pferderennen seit dem ersten Jahr dieses Nationalfestes 1810 aufzählt, »Krenkl Xaver, Neugartenwirth zu München« als dritten Sieger nennt.

Schon im Jahre 1811 hatte Krenkl erstmals ein englisches Pferd ins Rennen geführt und damit die Führung an sich gerissen. Freilich hat ihn die Notzeit der kommenden Jahre gezwungen, davon Abstand zu nehmen, doch seit 1822 setzt er fast ausschließlich englische Rennpferde ein, die die Kritik zu der bitteren Erkenntnis leiteten, daß Krenkl »damit vollends die Superiorität der englischen Pferde gezeigt« habe.

Das Pferd hatte Krenkl also damals schon so sehr in seinen Bann gezogen, daß er es wagen konnte, bei diesen allerdings noch sehr volkstümlichen, primitiven Rennen mit Erfolg zu bestehen.

Den Gedanken volkstümlicher Pferderennen verdankte München dem bürgerlichen Lohnkutscher Franz Baumgartner, »Zum Spanner« genannt, der als Unteroffizier in der Nationalgarde diente. Er schlug vor, anläßlich der Vermählungsfeier des Kronprinzen Ludwig ein Pferderennen zu veranstalten und damit alten Brauch neu aufleben zu lassen. Der Kommandant der Nationalgarde III. Klasse, die im Jahre 1809 aus der Münchener Bürgerwehr aufgestellt wurde, war Major Dall'Armi, der die königliche Genehmigung einholte, »hinter dem neuen Spital (nahe dem Sendlingertorplatz) bis an die Dorfschaft Sendling in einer Peripherie von Dreiviertelstunden, welche dreimal umritten würde, und in deren Mittelpunkt die Pferde durchaus in ihrem Lauf gesehen werden«, eine Rennbahn errichten zu dürfen. Ausgerechnet das Pferd des Unteroffiziers Baumgartner wurde Sieger.

Wer hätte gedacht daß dieses Fest einem Manne aus Landshut den Weg zu großer Popularität in der Residenzstadt München ebnen würe, die sich bis in die Gegenwart erhalten hat!

Man nennt Krenkl ein Münchener Original. Er war ein Mann mit gesundem, derbem Witz, ein Mann von höchstem Gerechtigkeitssinn und Menschenliebe und -achtung.

Noch zweimal vor der großen politischen Wende finden Pferderennen auf der Festwiese, die nach Ludwigs Braut Theresienwiese genannt wurde, statt; sie waren nichts anderes als ein Wiederaufleben jener Rennen, die anläßlich der Hochzeit Herzog Albrechts III. (5) im Jahre 1437 durchgeführt wurden und sich bis ins 18. Jahrhundert während der Jakobi-Dult erhalten hatten.

Auch bei den Rennen des Jahres 1811 schneidet der Krenkl glänzend ab und erhielt als »Neugartenwirth« den 1. und 11. Preis, im Rennen des Jahres 1812 als »Pferdehändler« den 1. und 7. Preis.

Als die Kriegsstürme vorüber sind und 1815 wiederum das herbstliche Fest veranstaltet wurde, schneidet der »gewesene Neugartenwirth« nicht günstig ab, und nicht besser auch im folgenden Jahr.

Dafür stellt uns aber der Chronist Franz Xaver Krenkl als »Bäck in München« vor.

Krenkls Schwiegereltern sind gestorben; die jungen Leute übernehmen die Bäckerei, die sie zuerst selbst führen, dann verpachten und nach kurzer Zeit verkaufen, weil Krenkl sich nun hemmungslos seiner Pferdeliebhaberei widmen will und kann. Er schafft zuerst in der Windenmachergasse, in derselben engen Gasse, in der der Bildhauer der Bavaria, Ludwig v. Schwanthaler (6) das Licht der Welt erblickte, und kauft dann in der Bayerstraße, Ecke Schillerstraße, damals Singstraße, das Haus Nr. 82 mit Hof, betreibt dort ein Lohnkutschergeschäft und beginnt gleichzeitig, mit Pferden zu handeln.

Nun ist Krenkl in seinem Element. Als ehrlicher Händler findet er überall offene Türen, der Adel, schließlich auch der königliche Hof kauft bei ihm ein, so daß er es als erster in München wagen kann, ungarische und englische Pferde zu erwerben.

Man merkt es bei den Oktoberfestrennen, die damals in des Wortes wahrstem Sinn für Jung und Alt aller Stände aus Stadt und Land ein Fest waren, wenn der »Pferdehändler« Krenkl den ersten Platz belegt, und so bleibt es Jahrzehntelang, weil er seinen Ehrgeiz daran setzte, unter den besten bei diesem Volksfest abzuschneiden.

Noch eine Leidenschaft kannte Krenkl, die ihn aber weit weniger bekannt machte, die zum Theater, zur volkstümlichen Schaubühne, wie sie München zu Krenkls Zeiten in dem Schweigertheater (7) besaß. Das war ein Volkstheater, wie man es sich nicht besser wünschen konnte, wo sich Räuberromantik mit patriotischen Sentimentalitäten trefflich mengten und die Gemüter enthusiasmierten. Eine kleine Anekdote sei eingefügt:

»Krenkl verfolgte den Gang der Handlung wie alles auf das Stück Bezügliche mit regstem Interesse, nicht ohne seinem gefürchteten Witz die Zügel schießen zu lassen. Eben wurde ein bekanntes Räuberstück gegeben und ein Räuber schlich sich mit gezücktem Dolch von rückwärts auf den Sprecher zu, als Krenkl in der Hitze der Begeisterung aufspringend, dem Sprecher zurief: »Geh weg, Rindvieh, der dasticht dich ja!«

Dieser Liebe zum Theater bleibt er bis in die Stunde seines Todes treu.

Sein Besitz an der Singstraße, auf dem er seine Lohnkutscherei betrieb, war gefährdet, als der zunehmende Verkehr zum Bahnhof eine Verbreiterung der Straße notwendig machte. Ohne zu feilschen und sich auf Kosten der Stadtverwaltung zu bereichern, überließ Krenkl sein Anwesen der Stadt zum Schätzwert von 30 000 Gulden und bezog seine neue Wohnung an der Neuhauser Straße. Es war das Anwesen Nr. 38 nächst dem Karlstor, das damals noch seinen mächtigen Hauptturm hatte, und das Gelände des heutigen Hotel Fahrig ausmacht. Schon 1838 hatte er an der Nordseite des Tores ein Grundstück von 0,048 Tagwerk erworben. Beim Wohnhauskauf aber hatte er sich ausdrücklich verpflichten müssen, es, »falls die Stadt bauliche Veränderungen zwecks Erweiterung der Karlstorpassage vornehmen wolle, widerspruchslos zu räumen und es zum Kaufpreis abzugeben«. Wiederum ein Beweis, wie ernst Krenkl seine Bürgerpflichten nahm, er, dem schon am 17. Mai 1822 vom königlich-bayerischen Landwehr-Regimentskommando der Haupt- und Residenzstadt München bestätigt wurde, daß er »neun Jahre als Gardist im Kavalleriekorps diente und seine Dienste zur Zufriedenheit verrichtet« habe, und dem am 29. September 1813 als »besonderes Vertrauenszeichen von der K. B. Generalpostdirektion die Ermächtigung der Ausübung des Lohnrößlergewerbes verliehen« wurde.

Krenkl hat sich des Vertrauens seiner Mitbürger immer würdig gezeigt, besonders damals, als er zahlreiche Fahrten von München nach Triest unternehmen mußte, um die vielen Teilnehmer an der Griechenlandfahrt des zum König von Griechenland ausgerufenen jüngeren Sohnes Ludwigs I., Otto, bis zum Einschiffungshafen an der Adria zu bringen. Die Anhänglichkeit an seine Wahlheimatstadt hat er in rührender Weise auch bewiesen, als er es im Cholerajahr 1854 aus freien Stücken unternahm die zahlreichen Toten - die Opfer der Seuche beliefen sich auf mehrere Hunderte - mit seinen Wägen auf den Südlichen Friedhof an der Thalkirchner Straße zu fahren, der damals die einzige Begräbnisstätte Münchens war, wo sie der geweihten Erde übergeben wurden.

Der Magistrat der kgl. Haupt- und Residenzstadt München ehrte ihn durch folgendes Schreiben:

»An den b(ürgerlichen) Lohnkutscher He(rrn) F. X. Kränkl Dahier. Nachdem das dem Herrn Adreßaten pachtweise überlassene Leichenfuhrwerk in heurigem Jahre, wo die hiesige Stadt von der so furchtbaren Brechruhr Epidemie heimgesucht ward, ungeachtet der vorgekommenen zahlreichen Sterbefälle und des hiedurch vermehrten Geschäftsdranges mit einer so geregelten Ordnung und Pünktlichkeit sowohl bei Tag als bei Nacht besorgt wurde, daß nie Veranlaßung zu einer gegründeten Beschwerde gegeben war, so sieht sich der Magistrat bemüßigt, dem Herrn Adreßaten für seine in dieser Zeit der Noth mit rühmenswerthen Eifer fortwährend bethätigte Aufmerksamkeit hiedurch die wohlverdiente Anerkennung im vollsten Maße auszusprechen. - Am 27. Oktober 1854.
Hochachtung! gez. Steinsdorf, Bürgermeister.

Wie tief und ehrlich auch sein Christentum war, zeigt manche überlieferte Begebenheit. So erzählt ein Heftchen, das 1860 in der Vorstadt Au gedruckt und für 3 Kreuzer verkauft wurde, folgendes: »Er besuchte täglich einige Kirchen, in welchen er regelmäßig Geld unter die Armen vertheilte. Diese umringten ihn oft und Keines sollte unbeschenkt von dannen gehen. Einmal gewahrte er bei solcher Gelegenheit eine ihm unbekannte Arme, welche nicht den Muth hatte, ihn um ein Almosen anzusprechen, sondern verlegen die Kirche verlassen wollte. Da rief ihr Krenkl zu: ‘No, du! halt a bisl! brauchst denn du nix!’ Bei diesen Worten beschenkte er sie mit einem doppelten Almosen und lud sie ein, sich täglich einzufinden.«

Ähnlich wird auch berichtet, daß er einem Sandführer aus Mitleid ein hinkendes Pferd abkaufte, einer armen Familie den Mietzins bezahlte und einer anderen Familie Holz kaufte und es vor die Wohnung derselben fahren ließ.

Daß Krenkl auch in späteren Jahren der alte Vaterlandsfreund blieb, über dessen Einstellung zur Revolution des Jahres 1848 leider nichts überliefert ist, keinen Sinn für die schon damals sich breitmachende Liebedienerei mit dem Ausländischen hatte, ist leicht verständlich. So verdient Franz Trautmanns Bericht in seinem Büchlein »Im Münchner Hofgarten« um so mehr Beachtung, weil Krenkl ein Stammgast im Café Tambosi war, das sich an der Stelle des heutigen Annast befand. »Es war der hochgeschossene, ehrenhaftest gesinnte Bürger und Pferdeverleiher, dessen deutschen Namen ein maliziöser Herr, zum ärgsten Groll des Inhabers, gallisierte (8) und in ‘Monsieur Krainquele’ verwandelte. Krainquele war der Mann, für welchen ‘Salonsprache’ das Überflüssigste, das ‘Hippologische’ aber von höchstem Wert war.«

Man muß auch der Anekdote gedenken, die seine politische Einstellung so treffend klar kennzeichnet: »Verflossenen Herbst (1859) langte Krenkl in einer Provinzstadt an und stieg in einem Wirthshause ab, das den Namen »zum deutschen Bund« hatte. Er wurde freundlich von den Gästen begrüßt und bald entwickelte sich eine politische Unterhaltung, in welcher Napoleon (III.) den Hauptgegenstand bildete. Da fragte unter Anderem ein Bürger den Krenkl, was denn aus dieser Stadt und den Bewohnern werden sollte, wenn Napoleon über den Rhein komme, der von Deutschland aus ganz entblößt stehe. ‘No’, sagte Krenkl, ‘nacha lebt's und macht's es wie engari Taub'n. Dö fress'n am Marktplatz, schlaf'n auf da Kircha und sch... auf'n deutschen Bund (9)’.«

Welcher Beliebtheit er sich in Bürgerkreisen trotz seines oft beißenden Witzes erfreute, zeigen zwei im Inseratenteil der »Neuesten Nachrichten«, die sich jetzt in die »Süddeutsche Zeitung« gewandelt hat, abgedruckte Huldigungen Krenkls.

»Lieber Xaverl! / So viel Flöh ein Pudelhund, / So viel Jahr’ bleib du gesund. / Dein schwarzer Riepel.« (N. N. 3.12.1852, Seite 3994)

»Xaver Krenkl. / Zum Fest sei Dir der Gruß gebracht / Du Greis in silbergrauem Haar, / Dem freudenvoll der Tag noch lacht! / Gesund und froh noch lange Zeit / Sei Du der Armen bester Freund! / Des Lebens Lust in Heiterkeit." (Seite 4005)

Einen ganz eigentümlichen Triumph erlebte Krenkl im Jahre 1850, den er selbst einmal als den größten Erfolg seines Lebens bezeichnete. Auf der Bühne des Schweiger’schen Vorstadttheaters (7) spielte man ihn selbst in der Lokalposse »Staberl auf der Eisenbahn oder das Oktoberfest in München«, in der der Rennmeister Xaver Ehrlich, den der Direktor Schweiger selbst spielte, niemand anderer war, als Xaver Krenkl, der ihm zu dieser Aufführung sein Kostüm geliehen hat.

Zu Hause wuchsen ihm fünf Kinder auf, zwei Söhne und drei Töchter, Karl, der älteste, war königlicher Hofpostilion; Eugen erwarb nach des Vaters Ableben die Anteile seiner Geschwister und konnte deshalb das väterliche Erbe an der Bayerstraße ungeschmälert weiterführen bis zum Jahre 1876, als er sich zum Verkauf des Lohnkutschereibetriebes entschloß; die Töchter waren alle verheiratet, Elise war die Frau des Gastwirts Zeiß, Josefa die des Schlossermeisters Drähn und Therese die des Besitzers des bekannten Englischen Cafés am Maximiliansplatz, an der Stelle des heutigen Hauses Bernheimer, Huber, geworden.

In all dies Glück fiel der herbe Schlag des Explosionsunglückes beim Karlstor im September 1857. Sie war im Haus des Eisenhändlers Rosenlehner erfolgt, hatte neben dem Hauptturm des Karlstores, der daraufhin niedergelegt werden mußte, auch die umliegenden Häuser schwer mitgenommen. An die Todesopfer dieses Unglücks erinnerte auf dem Campo Santo des Südlichen Friedhofes (10) bis in die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg ein Stein mit einer weitschweifigen Inschrift. Die Worte sind heute völlig verwittert, und in flüchtiger, sehr unpersönlicher Form ist heute zu lesen: »Anna Graf 1812-1857 / Ida u. Rosa Graf 1840-1857 / Opfer einer Explosion.« Ein Zeichen, wie stadtgeschichtliche Ereignisse, die damals die Menschen zutiefst aufwühlten, nach einem Jahrhundert nahezu vergessen sind.

Auch Krenkls Haus scheint beschädigt worden zu sein. Jedenfalls kränkelte seitdem seine Frau, wohl als Folge der erlittenen Aufregungen und starb zwei Jahre darauf.

Den Witwer traf die Zerstörung seines häuslichen Glückes ungemein schwer. Krenkl hat nach dem Tode seiner Frau das Haus am 21. Dezember 1858 an die Stadtverwaltung verkauft, die sofort den Abbruch veranlaßte. Fünf Jahre vorher hatte er westlich seines ursprünglichen Besitzes an der Bayerstraße von den Gärtnerseheleuten Kirchmayer beim heutigen Hackerkeller ein geräumiges Wohnhaus mit Nebengebäude, Hofraum und einem großen Garten erworben.

In seinen letzten Lebensjahren sah man »fast täglich die bekannte Persönlichkeit mit dem etwas weingeröteten Gesicht - er war stets ein jovialer Gesellschafter bei einem Glase guten Weines - lahmen Fußes in die Volkstheater hinken«.

Gerade im Theater, das er ebenso liebte wie die Pferderennen, sollte ihn der Tod ereilen. Er war nach Stuttgart zu einem Pferdemarkt gefahren und wollte es nicht unterlassen, das dortige Theater kennenzulernen. Als er am 23. April 1860 abends 6 Uhr eine Loge des Dritten Ranges betreten wollte, traf ihn ein Blutschlag, dem er sofort erlag. Die Leiche wurde nach München überführt, um an der Seite seiner ihm im Tode vorangegangenen Gattin beigesetzt zu werden.

Durch folgende kurze Notiz in den »Neuesten Nachrichten aus dem Gebiete der Politik« vom Mittwoch, 25. April 1860 Seite 1278 erfuhren die Münchener das Ableben ihres Mitbürgers: »Nach hier aus Stuttgart eingegangenem Telegr. wurde unser, durch seinen biederen Charakter, wie durch seinen originellen Humor in den weitesten Kreisen bekannte Mitbürger, Hr. Franz Xaver Kränkl, bgl. (bürgerlicher) Lohnkutscher, gestern Montag Abend im dortigen Hoftheater, zu Anfang der Vorstellung, vom Blutschlage getroffen, in welch Folge derselbe sogleich eine Leiche war. Kränkel war gestern Morgen früh frisch und gesund von hier nach Stuttgart zum Pferdemarkt abgereist.«

»Tausende von Menschen sehen wir heute nach dem Todesacker wallen, um einen Mitbürger auf seinem letzten Gang zu begleiten. Es ist kein hoher Beamter oder Militär, dem seine Untergebenen pflichtschuldig die letzte Ehre erweisen, es ist kein Mann, der sich den Pomp eines großen Leichenzuges mit Geld erkaufte, sondern ein Mann aus dem Volke, der in diesem lebte und wirkte, und sich durch die Gradheit seines Charakters, durch seinen ächten, opferwilligen Bürgersinn, durch seine edle Mildthätigkeit und durch seinen kernigen Humor, den niemand zu beugen vermochte, die Achtung von Tausenden erwarb, obgleich sein Beruf ihn nicht auf die Höhe der Gesellschaft stellte.«

So schildert das bei C. R. Schneich im Todesjahr erschienene »Gedenkblatt« den Verstorbenen. Krenkl ruht auf dem alten Südlichen Friedhof an der Thalkirchner Straße (Sektion 17, Nr. 1 in der Nähe des runden Brunnens). Sein Stein, ein schwedischer Syenit, wurde Opfer des Bombenkrieges, nachdem er jahrzehntelang sorgsam gepflegt wurde. Heute ist er nur mehr ein Torso, der nicht einmal den Namen dieses aufrechten Mannes trägt. Lediglich die Worte, die sich auf Krenkls jüngeren Sohn beziehen, sind noch zu lesen: »Hier ruht in Gott / Herr Eugen Krenkl / ehem. Lohnkutscher / * 14.2.1827 † 21.5.1886 / Dessen Gemahlin / Frau Maria Krenkl / * 29.1.1836 † 29.3.1909.«

In der Reihe vor dem genannten Grab erhebt sich ein bescheidener, doch geschmackvoller Stein, der die etwas rätselhafte Bezeichnung 36.8.9. trägt, was wohl früher auf Sektion, Reihe und Nummer hingewiesen hat. Dieser Stein trägt die Aufschrift »Franz Xaver Krenkl / 1780-1860« und darunter den Hinweis auf seinen Enkel »Franz Xaver Krenkl / Reitlehrer / * 26.9.1883 † 9.5.1942.«

Am Montag, den 30. April, finden sich die Anzeigen zweier Publikationen über den Verstorbenen in der Presse:

»In der Expedition der ‘Neuesten Nachrichten’ ist erschienen und zu haben: Gedenkblatt an Xaver Krenkl. Preis 1 Kreuzer. In derselben Expedition wird nächstens auch eine Sammlung von Aussprüchen Krenkl's erscheinen. Einsendungen hiezu - jedoch mit Rücksicht auf die Möglichkeit der Aufnahme - werden dankbar angenommen.« (S. 1432)

»Xaver Krenkl's Portrait in Holzschnitt, nebst mehreren wahren Anekdoten aus dem Leben enthält: Stelzhammers Gambrinus, Münchener Bierkalender für 1854. München bei Georg Franz, herabgesetzter Preis 12 kr.« (Seite 1456)

Der Tod Krenkls scheint seine Münchener Mitbürger tief ergriffen zu haben. So lesen wir in den »Neuesten Nachrichten« Nr. 119 vom 28. April auf Seite 1430 den sicherlich aus redlichem Herzen gekommenen poetischen Erguß:

»Du schwand’st dahin in’s große Reich der Todten,
Doch wird Dein Heldenbild nie mehr entfliegen
Aus uns’rem Blick, und wirst uns nie versiegen,
Du derber Urquell saft’ger Anekdoten,
Die Tod und Teufel kühn mit Witz bedrohten!
Nun muß dem Tod’ zuletzt doch unterliegen,
Deß kräft’ger Geist sich nimmer schien zu biegen,
Der Rettung selbst für Cholera geboten!
In Thaliens Tempel, den Du nun erkohren,
Wenn: ‘Er sie kriegte!’ fliehend jedem Harme,
Da: ‘Kriegte Dich der Tod!’ mit kaltem Arme,
Jetzt mußt Du selbst, wie sehr Du’s einst verschworen
Statt auf den Pferden und in Deinen Kutschen
Auf nassen Wolken in den Himmel rutschen.
Conrad Zapfel.«

Auch am 21. und 24. Mai werden auf den Seiten 1725 und 1759 Anzeigen von Neuerscheinungen über Xaver Krenkl veröffentlicht, die für die damaligen Verhältnisse charakteristisch sind:

»Bei Unterzeichneten ist zu haben für 3 kr. (nebst einer bildlichen Darstellung): Xaver Krenkel’s von ihm selbst oft scherzhaft erwähnte Reise durch die Wolken und Ankunft im Himmel, seine Reise-Abenteuer auf dem Martins-Thurme zu Landshut, seine Errettung durch St. Martin, den Patron der Armen und Wohlthätigen, sein Streit mit St. Peter an der Himmelspforte, die Fürsprache des Münchener Kindels für ihn und seine Einfahrt in den Himmel als Belohnung seiner Rechtlichkeit und Wohlthätigkeit. (Von W. D. D..zf....g.r.) Diese von einem renommirten Dichter verfaßte Broschüre ist in sehr edlem Style, voll treffendsten Witzes und die ganze schöne Darstellung ist der schönste Nachruf auf Krenkel, dessen Rechtlichkeit und Wohlthätigkeit hier die sinnreichste Rechnung getragen wird. Ebenso ist die bildliche Darstellung der Reise Krenkel’s sehr gelungen. K. Canzenel, bgl. (bürgerlicher) Buchbindermeister an der Schrannenhalle.«

»Neu erschienen! 1te Sammlung von Krenkl’s Anekdoten. Herausgegeben von dem Verfasser von »Krenkl’s Leben und Sprüche«. Preis 3 kr. (Kreuzer) Zu haben in der Kaiser’schen und Rieger’schen Buchhandlung, bei Schöllhorn, Marienplatz; Stulberger am Färbergraben; Canzenel im Rosenthal; Gerschütz in der Schäfflergasse und de la Haye in der Löwengrube.«

Die Familie selbst hatte schon am 30. April eine kleine »Danksagung« in die Zeitung setzen lassen: »Für die so zahlreiche und ehrende Theilnahme bei der Beerdigung und dem Gottesdienste des Herrn Xaver Krenkl sprechen hiemit alle geehrten Verwandten, Freunden und Bekannten ihren verbindlichsten Dank aus: München, den 30. April 1860, die tieftrauernd Hinterbliebenen.«

Der vielfache Sieger in Oktoberfestrennen, der Wohltäter, der fleissige, zuverlässige Geschäftsmann war tot. Aber sein Andenken lebte fort.

Wie Götz von Berlichingens klassisches Zitat, das auch Xaver Krenkl häufig variierte, unvergänglich bleibt, so auch des Münchener Lohnkutschers und Pferdehändlers Wort: »Wer ko, der ko!«

Es ist die Anekdote, die sich weit über Münchens Grenzen verbreitet hat und oft zitiert wird:

Es war ein strenges Verbot, den königlichen Wagen im Englischen Garten zu München zu überholen. König Ludwig I. fuhr eines Tages spazieren, in gemütlichem Trab, wie er es liebte, als Krenkl gerade auf der sonst menschenleeren Straße, die am Chinesischen Turm vorbei zum Kleinhesseloher See führt, ein Sechsergespann mit prächtigen ungarischen Pferden einfuhr. Ohne sich viel um das Verbot zu kümmern, überholte er den König, der drohend ihm die Worte zurief: »Aber, Krenkl, weiß Er denn nicht, daß Er das nicht tun darf!« Worauf die knappe Antwort vom Kutscherbock Krenkls erschallte: »Wer ko, der ko!«

Es war ein Zeichen des demokratischen Königtums der Wittelsbacher, daß keine Anzeige erfolgte, daß die geschäftlichen Beziehungen zwischen dem königlichen Marstall und dem Pferdehändler Krenkl nicht abgebrochen wurden. Man kann jedoch nicht umhin, den Mut und den Bürgerstolz des Xaver Krenkl zu bewundern, der diese Worte, die ihn nun schon so lange überleben, seinem Monarchen zurief.

Man ist geneigt, Krenkl als Exponenten des Bürgertums damaliger Zeit zu bezeichnen, das sich ein gesundes Standesbewußtsein bewahrt hatte. Es revolutionierte nicht, es fühlte sich mit seinem König eng verbunden, ohne jedoch in falscher Ehrfurcht zu ersterben.

Dies ist, was Franz Xaver Krenkl eine gewisse Unsterblichkeit verleiht: der Mut, die Unbestechlichkeit, das gesunde Urteil, der Wille der Wahrheit allezeit die Ehre zu geben.

Seine eigenen Worte, von seinen Zeitgenossen gesammelt, meist von echt altbayerischer Derbheit, geben davon das beredteste Zeugnis.

© August Alckens: Franz Xaver Krenkl, der Rennmeister der Münchener Oktoberfestrennen 1780-1860. Maschinen- und Zahnradfabrik Carl Hurth München. 1964. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Gleason-Hurth Tooling GmbH.

 

 

 

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ISSN 2367 - 3907

© Reiner Kaltenegger. 2007 - 2017.