Kein Grab ist stumm

 

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Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München (1983)

Aiblinger Johann Kaspar, 1779 (Wasserburg) - 1867, Komponist und Hofkapellmeister; Benediktinerzögling von Tegernsee, in München erzogen, studierte A. in Landshut, wurde Kandidat in Polling und zog 1803 nach Italien; befreundet mit Simon Mayr in Bergamo und vermutlich dessen Schüler, gründete er 1817 in Venedig den Verein »Odeon«, betätigte sich 1819 in Mailand als Ballettkomponist und richtete dann in München die italienische Oper ein (seit 1826 Leiter der deutschen Hofmusik zu München); 1833 begleitete A. den Kronprinzen Maximilian nach Italien; als Komponist ist er sehr von Italienern und Mozart abhängig; seine undramatische Oper Roderigo e Chimene hatte keinen Erfolg, bedeutend dagegen war seine Kirchenmusik (Messen, Stabat Mater, Marienlieder); A. gilt als ein Vorkämpfer Palestrinas und Wiedererneuerer der Kirchenmusik.

© Dr. Max Joseph Hufnagel: Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München. Zeke Verlag; 4. Auflage. Würzburg, 1983.

 

 

 

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ISSN 2367 - 3907

© Reiner Kaltenegger. 2007 - 2017.