Kein Grab ist stumm

 

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Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München (1983)

Lipowsky Felix Josef, Lic. jur., von, 1764 (Wiesensteig/Wttbg.) - 1842, Stadtkommandant, Kreisrat, Komponist, Archivar und Historiker; Neffe des Mitbegründers der BAkdW Anton Johann L., nach Studien zu Ingolstadt und Ablegung der juristischen Prüfung vor dem Hofrat in München (1787) Auditeur und Lehrer an der Münchner Kriegsakademie, 1791 Assessor des Hofkriegsrats, 1796 Hofkriegsrat und 1799 Landesdirektionsrat; wiederholt mit diplomatischen Sendungen betraut, war L. während der Napoleonischen Kriege Stadtkommandant von München, seit 1803 Mitglied der Säkularisationskommission (als solcher steuerte er den Vandalismus und rettete viele Handschriften und Kunstschätze), 1808 Kreisrat beim Generalkommissariat und seit 1819 ständischer Archivar; L., ein Günstling des Grafen Rumford, genoß auch das Vertrauen Montgelas’; er hat sich durch die Organisation des Münchner »Bürgermilitärs« (1806) und durch die vielen historischen Arbeiten einen Namen geschaffen; die Anregung zur Einführung des Oktoberfests geht jedoch nicht, wie vielfach behauptet wird, auf ihn zurück.

Hauptwerke: Baierisches Künstler-Lexikon, Baierisches Musiklexikon, Urgeschichte Münchens, Bildnisse der Regenten Baierns, Geschichte der Jesuiten in Baiern, Baierns Kirchen- und Sittenpolizey, Geschichte der Schulen in Baiern; Geschichte der Landstände von Pfalz-Neuburg, Leben des Maximilian Joseph III.

© Dr. Max Joseph Hufnagel: Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München. Zeke Verlag; 4. Auflage. Würzburg, 1983.

 

 

 

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ISSN 2367 - 3907

© Reiner Kaltenegger. 2007 - 2017.