Kein Grab ist stumm

 

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Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München (1983)

Böhm Theobald, 1794 (München) - 1881, Hofmusiker, Komponist und Flötenvirtuose; ursprünglich Goldschmied; Schüler des Soloflötisten der Münchner Hofkapelle Johann Nepomuk Capeller; durch das nach ihm benannte »System Böhm« änderte B. den Bau der Flöte von Grund auf um und schuf ein Instrument von größerer Fülle und Tonstärke: die »Böhm-Flöte«; sein wissenschaftlicher Beirat war E. Schafhäutl; dieser Kammermusiker des königlichen Hoforchesters erfand auch eine praktische Klappentechnik für die Flöte; das »System Böhm« wird heute noch bei allen Holzblasinstrumenten angewendet; B. galt seinerzeit als der beste Flötist Deutschlands (Fétis) und wirkte seit 1818 an der Münchner Hofkapelle, war auch im Ausland, vor allem in London, erfolgreich; er vereinigte in hohem Maße künstlerische wie auch handwerkliche Fähigkeiten.

© Dr. Max Joseph Hufnagel: Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München. Zeke Verlag; 4. Auflage. Würzburg, 1983.

 

 

 

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ISSN 2367 - 3907

© Reiner Kaltenegger. 2007 - 2017.