Kein Grab ist stumm

 

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Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München (1983)

Quaglio Simon, 1795 (München) - 1878, Theaterdekorationsmaler; Schüler seines Vaters Giovanni Maria Qu. und seines Bruders Angelo (des Älteren), zeichnete er sich schon frühzeitig als Theaterdekorationsmaler aus; schon 1814 erhielt er seine Anstellung am Münchner Hoftheater; zu den bedeutendsten Leistungen zählen die Dekorationen zur Zauberflöte, zum Maskenball, zum Glöckner von Notre Dame, insbesondere zu Meyerbeers Hugenotten; er verbesserte vielfach den Bühnenmechanismus - 1839 führte er statt der Kulissendekoration die gebaute Dekoration auf der Bühne ein - und reiste 1840 zu weiteren Studien nach Frankreich; zurückgekehrt, entstanden die Dekorationen zu Guido und Ginevra und zu von Lachners Katharina Cornaro; daneben betätigte sich Qu. auch als Zeichner, Lithograph und Aquarellmaler, und durch seine Ölgemälde, in denen er viele Kathedralen und Dome (Rheims, Freiburg, Bamberg, Como u. a.), Klostergänge und Städteansichten darstellte, bewies er den Meister in der Perspektive.

© Dr. Max Joseph Hufnagel: Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München. Zeke Verlag; 4. Auflage. Würzburg, 1983.

 

 

 

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ISSN 2367 - 3907

© Reiner Kaltenegger. 2007 - 2017.