Kein Grab ist stumm

 

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Die bildende Kunst in München (1842)

Johann Metivier, k. Baurath, geboren 1781 zu Rennes in der Bretagne, aus einer Künstlerfamilie stammend, von welcher mehrere geschickte Bildhauer und Architekten waren, bildete sich in Paris, wo sich seine Eltern niedergelassen hatten, und kam im Jahre 1811 nach München. Hier fand er bald Gelegenheit, mehrere Bauten nach seinen Entwürfen auszuführen und die innere Einrichtung in geschmackvoller Weise zu ordnen, daß man sich in den Räumen ganz heimisch findet. Von ihm ist die Synagoge in München gebaut, die protestantische Kirche im Innern hergestellt, und die schönen Wohnhäuser der Freifrau von Bayersdorf, des Grafen Montgelas, des Kriegsministers Maillot de la Treille bei Schwabing, die neuen Schloßbauten des Fürsten von Thurn und Taxis in Regensburg aufgeführt.

Er lieferte mehrere schöne Zeichnungen, Ansichten von alten Gebäuden, Stadtthoren u. s. w. in Aquarell, gab unter dem Titel: »Architektonische Verzierungen« mehrere Umrisse von architektonischen und Zimmerverzierungen in Steindruck heraus, und andere, die seine eigenen Bauwerke darstellen.

Dr. Johann Michael von Söltl: Die bildende Kunst in München. München, 1842.

 

 

 

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ISSN 2367 - 3907

© Reiner Kaltenegger. 2007 - 2017.