Kein Grab ist stumm

 

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Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München (1983)

Métivier Johann Baptist, 1781 (Rennes/Frankreich) - 1853, Baumeister und Aquarellist; aus einer Künstlerfamilie von Bildhauern und Architekten stammend, hat M. in Paris sich ausgebildet, kam 1811 nach München, wo er namhafte Aufträge erhielt, Inspektor der königlichen Baukommission, Hofbaudekorateur und 1824 königlicher Baurat wurde; M. zählte zu den modernsten Baukünstlern seiner Zeit, und nur der frühe Tod K. von Fischers sowie seine untergeordnete Stellung gegenüber F. von Gärtner und L. von Klenze haben mit Unrecht sein Andenken zurückgedrängt; auch als Innenarchitekt hat er Bedeutendes geleistet, wie seine »Architektonische Verzierungen« erkennen lassen; Ms. Frühwerke erinnern an Gärtners Romantik und Klenzes Klassizismus.

Hauptwerke: Palais des Grafen Montgelas, des Baron Lotzbeck und der Baronin Bayerstorff (Almeida-Haus), Maillot-Schlößchen in Schwabing, ehemalige Synagoge an der Frauenstraße, Thurn- und Taxis-Schloß in Regensburg, Innendekoration für ehemalige Matthäuskirche, Nationaltheater (nach 1823) und Prinz-Karl-Palais, Zeichnungen und Aquarells mit Münchner Ansichten.

© Dr. Max Joseph Hufnagel: Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München. Zeke Verlag; 4. Auflage. Würzburg, 1983.

 

 

 

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ISSN 2367 - 3907

© Reiner Kaltenegger. 2007 - 2017.