Kein Grab ist stumm

 

Sektionen | Register | Suchen

 

<<< | >>>

 

 

 

Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München (1983)

Braun Kaspar, 1807 (Aschaffenburg) - 1877, Historienmaler und Xylograph; er begann seine Kunststudien 1826 in München und malte im Historienfach bis 1837, dann widmete er sich der Xylographie (= Holzschneidekunst) und gründete nach Studien bei H. Bréviére zu Paris 1839 in München zusammen mit Hofrat von Dessauer eine xylographische Kunstanstalt, in die Bréviére seinen Sohn Emile zur Lehre schickte und bei der u. a. die »Stuttgarter Volksbibel« und die »Nibelungen« erschienen; 1844 begründete B. mit dem Buchhändler Fr. Schneider die später weitbekannte Verlagsanstalt, aus der u. a. die Werke von Wilhelm Busch (vor allem »Max und Moritz«), die »Fliegende Blätter« und der »Münchner Bilderbogen« hervorgingen; er versuchte sich in allen Arten der Technik, in Freskomalerei, Steinzeichnen, Radieren und Holzzeichnen, dabei bevorzugte er romantische (Undine, Ritterturniere, brennende Burgen) und geschichtliche (Pappenheims Heldentod, Gustav Adolf bei Lützen) Stoffe; für sein Werk »Deutsche Burgen und Schlösser« waren weite Donaureisen bis nach Ungarn notwendig.

© Dr. Max Joseph Hufnagel: Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München. Zeke Verlag; 4. Auflage. Würzburg, 1983.

 

 

 

<<< | >>>

 

Sektionen | Register | Suchen

 

ISSN 2367 - 3907

© Reiner Kaltenegger. 2007 - 2017.