Kein Grab ist stumm

 

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Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München (1983)

Oischinger Johann Nepomuk, Dr. phil., 1817 (Wittmannsberg bei Gotteszell/Ndb.) - 1876, katholischer Theologe und Philosoph; von Schelling und F. von Baader angeregt, unter J. A. von Moehler, H. Klee und J. von Döllinger in München theologisch ausgebildet und seit 1841 Priester, lebte er als Privatmann zurückgezogen und bedürfnislos dem Studium; O. suchte eine neue christliche Philosophie mit Ausscheidung der mittelalterlichen scholastischen Elemente zu begründen; er bekämpfte dabei die Scholastik als »Pseudoidealismus, Pseudorealismus, Pseudosynthetismus« und den antischolastischen Dualismus A. Günthers als Kryptomonismus.

Hauptwerke: Grundriß zu einem neuen System der Philosophie, Philosophie und Religion, Die christliche Trinitätslehre, System der christlichen Philosophie; O. hat sich auch als Übersetzer der Kirchenväter einen Namen gemacht; seine philosophischen Bemühungen wurden von der Kirche abgelehnt.

© Dr. Max Joseph Hufnagel: Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München. Zeke Verlag; 4. Auflage. Würzburg, 1983.

 

 

 

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ISSN 2367 - 3907

© Reiner Kaltenegger. 2007 - 2017.