Kein Grab ist stumm

 

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Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München (1983)

Gail Wilhelm, 1804 (München) - 1890, Herzog-Leuchtenbergischer Kabinettsrat und Architekturmaler; Sohn eines kurfürstlichen Galerieaufsehers und Schwager P. von Hess’, studierte G. an der Münchner Kunstakademie, bereiste 1825 Italien, erwarb sodann durch seine Architekturbilder (z. B. Wasserleitung in der Campagna, Klosterhof in Viterbo) und Genrestücke (Rückkehr neapolitanischer Schiffer, Zimmer eines Chirurgen in einem Kapuzinerkloster in Rom) volkstümliche Beliebtheit; 1830 verweilte G. in Frankreich, dann wieder in Italien und Spanien; auch hier war er sehr fruchtbar (Klosterkapelle mit betenden Nonnen, Löwenhof in der Alhambra, Klostergang einer spanischen Kirche); endlich heimgekehrt, wählte er daneben zahlreiche Motive aus der deutschen Umwelt; 1854 war G. Generalbevollmächtigter und Kabinettsrat des Herzog Nikolaus von Leuchtenberg.

© Dr. Max Joseph Hufnagel: Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München. Zeke Verlag; 4. Auflage. Würzburg, 1983.

 

 

 

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ISSN 2367 - 3907

© Reiner Kaltenegger. 2007 - 2017.