Kein Grab ist stumm

 

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Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München (1983)

Schönchen Ludwig, 1817 (München) - 1873, Journalist, Geheimer Hausarchivar und Königlicher Rat; er studierte in München Rechte und übernahm dann 1838 die Redaktion der (katholischen) »Augsburger Postzeitung«; 1851 übertrug ihm der Minister Graf Reigersberg die Leitung der ministeriellen »Neue Münchener Zeitung«, die er bis zur Entlassung dieses Ministers (1858) innehatte, dann wurde er akademischer Beamter (»Sekretär«) im Geheimen Hausarchiv, später mit dem Titel eines königlichen Rats, blieb aber dabei weiterhin publizistisch tätig; von 1864 an besorgte Sch. die 3. Auflage der Manzschen Realencyclopädie, die 1865-1873 in zwölf Bänden erschien.

Hauptwerke: Geschichte der Stadt Augsburg (für den 2. Band der »Bavaria«), Bayern, seine Geschichte und sein Beruf (für letztgenannte Schrift verlieh ihm der deutsche Kaiser seinen Kronorden); Schs. Vater war der berühmte im selben Grab liegende - Hofmusiker Karl Sch., seine Nichte - ebenfalls hier bestattet - die gefeierte Hofschauspielerin Amalie Sch.

© Dr. Max Joseph Hufnagel: Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München. Zeke Verlag; 4. Auflage. Würzburg, 1983.

 

 

 

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ISSN 2367 - 3907

© Reiner Kaltenegger. 2007 - 2017.