Kein Grab ist stumm

 

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Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München (1983)

Schlagintweit Hermann, Dr. rer. nat., von, Freiherr, 1826 (München) - 1882, Geograph, Universitätsprofessor und Forschungsreisender; Sohn des Augenarztes Josef August Wilhelm Sch., studierte in München und Berlin, wo er sich 1851 für Geographie habilitierte, erforschte mit seinen Brüdern Adolf und Robert vor allem Indien und Zentralasien, machte schon früh physikalische und geologische Forschungen in den Alpen, England und Schottland; als die ersten bestiegen die Brüder 1851 die höchste Spitze des Monte Rosa; später lehrte Sch. an der Universität Berlin Meteorologie und physikalische Geographie; durch Vermittlung von A. von Humboldt erhielt Sch. zusammen mit seinem Bruder Adolf vom König von Preußen und der Englisch-Ostindischen Compagnie den Auftrag zu einer Forschungsreise nach Indien und Ostasien; die wissenschaftliche Erforschung des Karkorum und des Kwen-lun sind die Hauptergebnisse dieser Reise; Sch. erhielt 1864 vom russischen Zaren den Titel »Sakunlünski« als Erstersteiger des Kwen-lun und wurde Mitglied der BakdW.

Hauptwerke: Untersuchungen über die physikalische Geographie der Alpen, Neue Untersuchungen über die physikalische Geographie und die Geologie der Alpen (mit Robert Sch. zusammen), Results of a scientific mission to India and High Asia (2 Bde.) mit Atlas, Reisen in Indien und Hochasien (4 Bde.).

© Dr. Max Joseph Hufnagel: Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München. Zeke Verlag; 4. Auflage. Würzburg, 1983.

 

 

 

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ISSN 2367 - 3907

© Reiner Kaltenegger. 2007 - 2017.