Kein Grab ist stumm

 

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Biographisch-literarisches Lexikon der katholischen deutschen Dichter, Volks-, und Jugendschriftsteller im 19. Jahrhundert (1871)

Dr. Jakob Ignaz Sendtner wurde geboren den 31. Juli 1784 zu München von bürgerlichen Eltern, besuchte daselbst das Gymnasium und Lyceum und studirte dann 1805-1810 in Landshut und Heidelberg, übernahm am 1. Sept. 1810 die Redaktion der »Münchener politischen Zeitung«, die er bis zum Ende seines Lebens besorgte; desgleichen auch die Redaktion der »Oberdeutschen allgemeinen Literaturzeitung«. »Seine Vorlesungen über Archäologie und Aesthetik am Gymnasium und Lyceum zu München von 1818-1821 und dann an der Universität allda über Aesthetik und Geschichte der schönen Literatur waren sehr interessant. Vorzüglichen Antheil nahm er auch an der Reorganisation der k. Hof- und Staatsbibliothek vom Jahr 1813-1818. Er starb im Juli 1833 leider für die Wissenschaft zu früh als patriotische Bürger.« Greger: Sonette von bayrischen Dichtern. 4, 167. - N. Nekrolog 11, 939 (darnach gest. am 11. Juni). Meusel 20, 439.

Abschied von Heidelberg. Mannheim 1810. - Religiöse Betrachtungen am Grabe der Fräulein Fanny von Moshann. München 1812. - Gesellschaftsblatt für gebildete Stände. München 1811-15. - Gedichte. Nürnberg 1812. - Die Schlacht bei St. Jacob an der Virs im Jahre 1444. Ein historisches Gedciht in 4 Gesängen. Basel 1817. - Bavaria, oder Vaterlandslieder und Gedichte vaterländischen Inhalts. München 1817-19. 2 Hefte. - Londondery und Buonaparte. Ein Gespräch im reiche der Unterwelt. München 1822. - Ueber Lehre und Zucht in den Schulen. München 1826.

Joseph Kehrein: Biographisch-literarisches Lexikon der katholischen deutschen Dichter, Volks-, und Jugendschriftsteller im 19. Jahrhundert. Zweiter Band. Zürich, Stuttgart und Würzburg, 1871.

 

 

 

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ISSN 2367 - 3907

© Reiner Kaltenegger. 2007 - 2017.